Airbus Research & Technology Plateau Bremen

ca. 80 Mitarbeiter im Unternehmen

Kurzbeschreibung


Das R&T Plateau von Airbus nutzt das Ecomat, um einerseits innerhalb des Airbus-Konzerns Forschungsprozesse zu steuern und andererseits Kontakte zu anderen Forschungseinrichtungen innerhalb des Gebäudes herzustellen.

Im ECOMAT


Das R&T Plateau von Airbus nutzt das Ecomat, um einerseits innerhalb des Airbus-Konzerns Forschungsprozesse zu steuern und andererseits Kontakte zu anderen Forschungseinrichtungen innerhalb des Gebäudes herzustellen.
Ein Beispiel verdeutlich die Arbeitsweise des R&T Plateaus: Der „intelligente Tragflügel der Zukunft“ ist ein zentraler Fokus der Forschungsaktivitäten im Bremer Airbus-Werk. Hier wird entlang der Bremer Kernkompetenz, der Flügel-Klappensysteme, an neuen Konzepten gearbeitet. Ziel ist ein Tragflügel, der deutlich ökoeffizienter ist. Das Motto ist „Fliegen wie ein Vogel“, damit der Tragflügel über alle Flugzustände im Optimum für Widerstand und Lasten (=Gewicht) betrieben werden kann.
Diese Aufgabe ist komplex und beinhaltet Entwicklungsarbeiten verschiedenster Abteilungen und Teams. Das R&T Plateau übernimmt die Aufgabe, die Forschungszweige innerhalb des Konzerns zu koordinieren und zu finanzieren. Es vereinigt das Wissen verschiedener Fachabteilungen und setzt sich aus interdisziplinären, temporären Teams zusammen – je nachdem, welcher Forschungsschwerpunkt gerade gelegt wird.
Ihre Expertise kommt vor allem in der so genannten „Vorphase“ zur Anwendung, wo noch nicht an einem konkreten Produkt für eine kommende Flugzeuggeneration gearbeitet wird, sondern Technologien grundlegend erforscht werden. Ein weiteres Beispiel ist etwa die Koordination des großen europäischen Forschungsprogramms „Clean Sky“, die für Airbus maßgeblich von Bremen aus betrieben wird. Das R&T Plateau koordiniert Arbeitsprozesse, die weit über die Bremer Werksgrenzen hinausgehen und für alle Standorte relevant sind.
Um künftig noch effektiver forschen zu können und mehr Know-how zu sammeln, nutzt das R&T Plateau das Ecomat als eine Plattform, um in Kontakt mit weiteren Bremer Akteuren im Bereich der Luftfahrtforschung zu kommen. Gerade der informelle Austausch auf den Fluren, die Möglichkeit, schnell Expertinnen und Experten anderer Institute oder Unternehmen zu treffen, ist für das Team wichtig.
Das gilt insbesondere für den Ecomat-Mieter Deutsches Luft- & Raumfahrtzentrum (DLR), das eng mit Airbus im Ecomat am „Virtual product house“ arbeitet. Das Projekt entwickelt ein Forschungs- und Testzentrum, dass es ermöglichen soll, neue Flugzeuggenerationen auch virtuell zu erproben und damit die Produktions- und Entwicklungszyklen deutlich zu verkürzen.